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	<title>Sachbücher - Uniadmin</title>
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	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:52:45 +0200</pubDate>
	<ttl>60</ttl>
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		<title>Berlin - Hauptstadt der DDR</title>
		<description><![CDATA[Dieser Bildband über die Hauptstadt der DDR, nämlich Berlin, ist sicherlich einer der kleinsten seiner Art und auch das kleinste Buch, das ich mal in einem Büchertauschschrank gefunden habe,
Der Bildband wurde im Jahre 1980 vom Verlag &#x00022;Zeit im Bild&#x00022; herausgegeben und enthält eine Menge Fotos von Berlin, als es noch Hauptstadt der DDR war. In den einleitenden Worten heißt es unter anderem:


Buchstäblich aus Ruinen auferstanden wird das Berlin von heute immer mehr zum Symbol für den Siegeszug des]]></description>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 12:11:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/berlin-hauptstadt-der-ddr.jpg"><img alt="" class="align_right" height="285" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/berlin-hauptstadt-der-ddr.340x0-is.jpg" width="280"></a>Dieser Bildband über die Hauptstadt der DDR, nämlich Berlin, ist sicherlich einer der kleinsten seiner Art und auch das kleinste Buch, das ich mal in einem Büchertauschschrank gefunden habe,<br>
Der Bildband wurde im Jahre 1980 vom Verlag "Zeit im Bild" herausgegeben und enthält eine Menge Fotos von Berlin, als es noch Hauptstadt der DDR war. In den einleitenden Worten heißt es unter anderem:</p>

<blockquote>
<p>Buchstäblich aus Ruinen auferstanden wird das Berlin von heute immer mehr zum Symbol für den Siegeszug des Sozialismus auf deutschem Boden.</p>
</blockquote>

<p>Im Jahre 1989 ist der Siegeszug des Sozialismus auf deutschem Boden dann  beendet worden, nicht durch Ochs und nicht durch Esel, sondern durch die Bürger, die mit mutigen Montagsspaziergängen die Wende eingefordert haben.</p>

<figure class="align_right"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/berlin-hauptstadt-der-ddr-im-vergleich-mit-ei.jpg"><img alt="" height="222" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/berlin-hauptstadt-der-ddr-im-vergleich-mit-ei.340x0-is.jpg" width="280"></a>

<figcaption>Das Buch im Größenvergleich mit einem Ei, das ca. 6 Minuten gekocht wurde.</figcaption>
</figure>

<p>Davon ist in dem Büchlein freilich noch nichts zu erkennen. Hier wir die Hauptstadt der DDR in ihrer sozialistischen Schönheit gezeigt.</p>

<p>So gibt es viele Fotos rund um den Alexanderplatz, über den folgendes zu lesen ist:</p>

<blockquote>
<p>Berlin - Alexanderplatz: Ein beliebter Treffpunkt ist die Weltzeituhr. Mehrere tausend Berliner haben hier auch ihre Arbeitsstätten im Centrum-Warenhaus, im "Hotel Stadt Berlin", im Berliner Verlag, bei der U- und S-Bahn, im Haus des Lehrers. Alle Bauten rings um den Platz werden vom 365 Meter hohen Fernsehturm überragt. Die Berliner lieben den Alexanderplatz, nennen ihn einfach Alex.</p>
</blockquote>

<p>Daß der Fernsehturm 365 Meter hoch ist, stimmt nicht mehr. Er ist jetzt 368 Meter hoch, weil ihm 1997 im Zuge einer Modernisierung der Sendeanlage eine neue Spitze auf die Antenne gesetzt wurde.<br>
Dadurch kann man sich die Höhe des Fernsehturms nicht mehr so einfach merken, denn, war der Fernsehturm in der DDR so viele Meter hoch wie das Jahr Tage hat, so ist er nun drei Meter höher als das Jahr Tage hat.</p>

<figure class="align_center"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/fernsehturm.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/fernsehturm.1055x0-is.jpg" width="1055"></a>

<figcaption>Links der Fernsehturm, rechts das Telecafe.</figcaption>
</figure>

<p>Wie (wahrscheinlich) fast alle Berliner, war ich nur ein einziges Mal auf dem Fernsehturm. Ich denke, daß ich 5 Jahre alt war, und ich bemerkte damals, daß die Menschen unten auf dem Alex wie Ameisen aussahen.</p>

<p>Hier der Alexanderplatz wie er einst war:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/alex.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/alex.1022x0-is.jpg" width="1022"></a></p>

<p>Rechts, das blaue Hochhaus, war das Hotel Stadt Berlin (jetzt Park in), und geradeaus sieht man das Centrum-Warenhaus (jetzt Kaufhof), wo ich 1988 mit meinem damaligen Mitlehrling Klaus eine Segelscheibe (Westwort: Frisbee) geklaut hatte, mit der wir dann auf dem Alex über den Köpfen der Menschen und zwischen den Menschen hindurch spielten. Wir fanden das lustig,</p>

<p>Und irgendwann im Jahre 1990 war ich mal mit Volker auf dem Alex, wir hatten uns irgendwo hingesetzt, vielleicht dort, rechts unten im Bild, wo die beiden sitzen, die so aussehen, als wenn sie sich grade eine Zigarette drehen, als uns plötzlich lauter Zigeuner umringten, die in fremder Sprache und gebrochenem Deutsch etwas sagten, fragten und redeten und gestikulierten.<br>
Dabei bemerkte ich, daß eine dicke Frau von der Seite auf dem Boden heran gekrochen kam und nach Volkers Rucksack langen wollte, den er zu seinen Füßen abgestellt hatte.<br>
Ich sagte Volker, er solle mal seinen Rucksack festhalten, und als er das tat, verschwanden die Zigeuner sofort und so plötzliche wie sie gekommen waren.<br>
Es war die Wende, die uns um Erlebnisse dieser Art bereichert hat.</p>

<p>Im Jahre 2021 habe ich mit Volker noch mal so etwas ähnliches erlebt. Es war aber nicht auf dem Alexanderplatz, sondern in einem Straßencafe in Pankow, und es ging nicht um Volkers Rucksack, sondern um sein Handy, es waren nicht lauter Zigeuner, sondern irgendein komischer Typ, und ich sagte Volker nicht, daß er mal sein Handy festhalten solle.<br>
Das Handy war weg.</p>

<p>Ein weiteres Foto vom Alex in diesem Bändchen zeigt offensichtlich, wie der Alexanderplatz gereinigt wird. Im Vordergrund ein Mann mit einem Straßenstaubsauger, weiter hinten Frauen, die mit Besen den Platz fegen. Dazu die Weltzeituhr, bei der niemand auf die Idee gekommen wäre, sie mit Farbe zu beschmieren, um Veränderungen zu erwirken. Es haben sich aber viele Menschen an der Weltzeituhr verabredet.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/mann-mit-strassenstaubsauger.jpg"><img alt="" class="align_center" height="405" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/mann-mit-strassenstaubsauger.460x0-is.jpg" width="363"></a></p>

<p>Der Mann mit dem Straßenstaubsauger erinnert mich an einen Mann, der irgendwann im Sommer 1993 mit eben solch einem Staubsauger den Fernbahnsteig vom S-Bahnhof Schöneweide reinigte. Ich beobachtete ihn aus meiner S-Bahn heraus, die gerade gehalten hatte, sah ihn die Maschine hochschieben, hinschieben, herschieben, und ich sah, wie er exakt an der Bahnsteigkante entlang saugte, als eine einzelne Diesellok ohne Hänger vorbeirauschte - eine Durchfahrt.<br>
Es gab einen kräftigen Knall, Funken flogen, der Mann saß auf dem Hosenboden und guckte verwirrt. Der Staubsauger war weg.<br>
Was danach geschah, weiß ich nicht, denn es hieß "Zurückbleiben bitte" und meine S-Bahn fuhr los.</p>

<p>In dem Bildbändchen ist natürlich auch der Palast der Republik. Hier der Blick auf den Palast vom Fernsehturm aus, wo wir hinten, noch vor dem Palast der Republik, den Neptunbrunnen erkennen:</p>

<figure class="align_center"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/palast-der-republik-mit-spring-und-neptunbrunnen.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/palast-der-republik-mit-spring-und-neptunbrunnen.961x0-is.jpg" width="961"></a>

<figcaption>Der Knick in der Mitte vom Palast der Republik kommt aus dem Buch, weil die Seiten nicht exakt zusammenpassen. In Wirklichkeit hatte der Palast der Republik diesen Knick nicht.</figcaption>
</figure>

<p>1987, so war mir in Erinnerung, hat mein damaliger Mitlehrling Klaus ein Zitat von Karl Marx an den Neptunbrunnen geschrieben und ist dabei von der Stasi erwischt worden. In Wirklichkeit, so hat er mir noch mal auf meine Nachfrage gesagt, hat er aber gar nichts an den Neptunbrunnen geschrieben, sondern an das Marx-Engels-Denkmal ein paar 100 Meter weiter, das es erst seit 1986 gibt und deshalb in dem Büchlein keine Erwähnung findet. Die Stasi hat Klaus laufen lassen, hat nur "Du, du, du!" gesagt, weshalb man aber nicht denken darf, daß alles nicht so schlimm im Osten war.<br>
Im Sommer 2013 ist im Neptunbrunnen ein nackter Mann von der Polizei erschossen worden.</p>

<p>Nicht weit entfernt ist das Palasthotel, in dem man nur für Westgeld wohnen durfte und in dem die meisten Zimmer von der Stasi verwanzt waren.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/palasthotel.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/palasthotel.1072x0-is.jpg" width="1072"></a></p>

<p>Das Hotel ist 2001 abgerissen worden, und es wurde ein neues Hotel mit einem riesigen Aquarium, einem mit Wasser gefüllten Zylinder aus Acryl, in dem rund 1500 Fische lebten, dem sogeannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AquaDom">Aquadom</a>, gebaut. Der Zylinder ist 2022 geplatzt, das Wasser ausgelaufen, und fast alle Fische sind gestorben.</p>

<p>Durch die Passage, rechts im Bild, bin ich 1984 einmal spät abends mit meinem Kumpel Dirk, auf dem Weg zu einer Disco, gelaufen, als ein Mann mit einer Ziehharmonika auftauchte und uns ein Lied spielte. Wir haben ihm fünf Mark Ost dafür gegeben.</p>

<p>Die meisten Fotos in dem Büchlein haben keine Beschreibung. Man muß einfach wissen, was abgebildet ist. Das folgende zum Beispiel zeigt die Staatsoper, vor der man in den 80er Jahren noch parken durfte:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/staatsoper.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/staatsoper.1200x0-is.jpg" width="1200"></a></p>

<p>In der vordersten Reihe zähle ich 8 Trabis, einen so genannten "alten Wolga", eine Schwalbe KR51 und eine MZ Trophy (ES 125er). Dann könnte dort noch ein Moskwitsch stehen und ein oller alter Saporoshez (Saporosh/Zappelfrosch). Ich bin nicht ganz sicher.<br>
Wer sieht mehr? Wer sieht was anderes?</p>

<p>Das Büchlein widmet auch einen ganzen Abschnitt dem arbeitenden Volk in der Hauptstadt der DDR, dem folgende Worte vorangestellt sind:</p>

<blockquote>
<p>Seit der Gründung der DDR hat sich Berlin, Hauptstadt des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates auf deutschem Boden, eine gute Entwicklung vollzogen.<br>
Gesicherte Arbeitsplätze, hohe Bildung, soziale Sicherheit, fürsorgliche gesundheitliche Betreuung, ein hohes Lebensniveau - all das spricht dafür, daß sich das Leben der Menschen im Sozialismus von Grund auf zum Guten verändert hat.</p>
</blockquote>

<p>Es kommen dann viele Fotos von Menschen, die zeigen, wie sie fleißig arbeiten, Menschen, die trotz der genannten Vorzüge, dann 1989 dem Arbeiter-und-Bauern-Staat ein Ende gesetzt haben.</p>

<p>Es seien hier zwei Bilder herausgesucht, und zwar eins mit einem Mann, der mit einem Schraubenzieher etwas schraubt:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/arbeiter-in-der-ddr-v1.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/arbeiter-in-der-ddr-v1.320x0-is.jpg" width="320"></a></p>

<p>Und eines mit einer Frau, die einen Elektroschrauber in den Händen hält und freundlich in die Kamera blickt:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/maenner-mit-technik-und-frau-mit-elektroschrauber-v2.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/maenner-mit-technik-und-frau-mit-elektroschrauber-v2.320x0-is.jpg" width="320"></a></p>

<p>Das Bild von der Frau mit dem Elektroschrauber finde ich am schönsten, vielleicht, weil sie den Elektroschrauber richtig hält, vielleicht, weil es nicht so gestellt erscheint wie das berühmte <a href="https://makezine.com/article/maker-news/beautiful-woman-soldering-stock-photo-wrong/">Shutterstock-Foto von der Frau, die den Lötkolben falsch hält</a>.</p>

<p>Der fotografische Streifzug durch die Hauptstadt der DDR führt den Betrachter  noch zu vielen anderen Orten, so sehen wir Bilder vom Treptower Park, von Mehrzweckgaststätten, von Schülern mit blauem Pionierhalstuch, vom Naturkundemuseum und natürlich auch, das sei jetzt noch exemplarisch ausgewählt, von der Schönhauser Allee:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/schoenhauser.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/schoenhauser.1072x0-is.jpg" width="1072"></a></p>

<p>Und ganz zum Abschluß noch das Bild eines sogenannten "neuen Wolgas" neben einem Trabi vor einem Souvenirgeschäft:</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/wolga-und-trabi-v1.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439918/wolga-und-trabi-v1.319x0-is.jpg" width="319"></a></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/berlin-hauptstadt-der-ddr/</link>
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	</item>
	<item>
		<title>Äquivalenz von Information und Energie</title>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ist mir ein kleines Büchlein in die Hände gefallen, in welchem über die Äquivalenz von Energie und Information geplaudert wird. Es wird angenommen, daß Information und Energie im Prinzip das gleiche sind und sich vom einen ins andere und zurück wandeln lassen. Durch Albert Einstein kennen wir bereits die Äquivalenz von Masse und Energie, E=mc², was intuitiv schon schwer zu erfassen ist. Nehmen wir ein Kilo spaltbares Uran, das so stark unter Druck gesetzt wird,]]></description>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:31:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="align_right" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4439967/aequivalenz-von-energie-und-information.265x0-is.jpg" width="265"> Vor einiger Zeit ist mir ein kleines Büchlein in die Hände gefallen, in welchem über die Äquivalenz von Energie und Information geplaudert wird. Es wird angenommen, daß Information und Energie im Prinzip das gleiche sind und sich vom einen ins andere und zurück wandeln lassen. Durch Albert Einstein kennen wir bereits die Äquivalenz von Masse und Energie, E=mc², was intuitiv schon schwer zu erfassen ist. Nehmen wir ein Kilo spaltbares Uran, das so stark unter Druck gesetzt wird, daß die Kettenreaktion eintritt, dann gibt es einen Blitz, einen Knall, das ist die freigewordene Energie, und im Gegenzug ist das Uran mit der Masse von einem Kilo verschwunden. Flüchtig betrachtet scheint es wie die Verbrennung von einem Kilo Holz. Es gibt Feuer, Hitze und Licht, und danach ist das Holz weg (abgesehen von einem bißchen Asche). Das Holz ist aber nicht weg. Das eine Kilogramm Holz ist immer noch da, und zwar in Form von Kohlendioxid als Gas in der Erdatmosphäre. Dagegen ist das Kilo Uran nach der Explosion tatsächlich weg, es schwebt nicht in der Atmosphäre, es ist weg, einfach weg, nicht mehr da, umgewandelt in Energie. Der Blitz und der Knall sind das Uran selbst. Und das ist dann doch schon etwas schwerer zu erfassen, aber noch merkwürdiger ist sicherlich die Äquivalenz von Information und Energie.<br>
Hergeleitet wird das über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellscher_D%C3%A4mon">Maxwellschen Dämon</a>, ein Gedankenexperiment, bei dem zwei Kammern mit Gasmolekülen gefüllt sind. Die Kammern sind beide durch ein kleines Loch miteinander verbunden, durch das ein Gasmolekül von der einen Kammer in die andere schlüpfen kann. Und dieses Loch kann durch eine Klappe verschlossen sein oder eben geöffnet. Nun kommt der Dämon ins Spiel, ein Wesen, das guckt, ob ein sich schnell oder eher langsam bewegendes Molekül sich anschickt, durchs Loch zu schlüpfen. Der Dämon öffnet und schließt die Klappe immer so, daß mit der Zeit in der einen Kammer die schnellen Moleküle und in der anderen Kammer die langsamen Moleküle landen. Da, wo die schnellen Moleküle sind, ist das Gas heiß, da wo die langsamen sind, ist das Gas kalt, also haben wir ein Wärmegefälle, was sich in Arbeit umwandeln läßt.<br>
Da unter idealen Voraussetzungen für das Öffnen und Schließen der Klappe und für den Betrieb das Dämons keine Energie notwendig ist, würde der Dämon durch das Sortieren der Gasmoleküle nach warm und kalt also Energie aus dem Nichts schaffen, was aber dem Energieerhaltungssatz widerspricht und demnach unmöglich sein müßte.<br>
Die Erklärung wäre, daß die Energie aus der Information kommt, wann die Klappe geöffnet oder geschlossen werden muß.<br>
Die Information könnte sich so anhören: Auf, zu, auf, zu, auf, auf, zu, auf, zu, auf, zu, zu, auf, auf, zu, auf, zu, zu, zu, zu, auf, zu, auf, auf, auf, zu.<br>
Die Information, wann die Klappe zu öffnen oder zu schließen ist, erzeugt also Energie. Daraus folgt, Information ist Energie, und weil Energie auch Masse ist, folgt sogleich, daß auch Information Masse ist.<br>
Gewisse Redensarten bekommen damit eine ganz reale Bedeutung: "Dieser Text hat die Sprengkraft einer Bombe" oder "Hier wurden schwerwiegende Gedanken vorgetragen."</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/aequivalenz-von-energie-und-information/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/aequivalenz-von-energie-und-information/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Wer hat mein großes Computerschachbuch?</title>
		<description><![CDATA[Die meisten werden es sicherlich nicht kennen. Das große Computerschachbuch von Bartel, Kraas u. Schrüfer - erschienen bei Data Becker.

Hat jemand dieses Buch gefunden? Ich habe es einmal besessen, und vor etwa 20 Jahren ist es mir bei einem Umzug verloren gegangen.

Eine Wiederbeschaffung dieses Buches ist mir ein wenig zu teuer. Es scheint gebraucht kaum irgendwo unter 200 Euro angeboten zu werden.]]></description>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2020 21:24:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="align_left" height="258" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440040/das-grosse-computer-schach-buch.jpg" width="174">Die meisten werden es sicherlich nicht kennen.<strong> Das große Computerschachbuch</strong> von Bartel, Kraas u. Schrüfer - erschienen bei Data Becker.</p>

<p>Hat jemand dieses Buch gefunden? Ich habe es einmal besessen, und vor etwa 20 Jahren ist es mir bei einem Umzug verloren gegangen.</p>

<p>Eine Wiederbeschaffung dieses Buches ist mir ein wenig zu teuer. Es scheint gebraucht kaum irgendwo unter 200 Euro angeboten zu werden. Und als PDF kann man es leider auch nirgends herunterladen.</p>

<p>Sicher gibt es moderne Alternativen zu diesem Buch, gerade im Internet, zum Beispiel das sehr gute (englische) <a href="https://www.chessprogramming.org">Computerschach Wiki</a>. Aber das ist eben nicht das selbe, wie das große Computerschachbuch von damals, wo ein ganzes Schachprogramm in BASIC für einen Heimcomputer wie den C64 zum Abtippen drin war.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/wer-hat-mein-grosses-computerschachbuch/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/wer-hat-mein-grosses-computerschachbuch/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Arndt - Kleines Formellexikon</title>
		<description><![CDATA[Auch, wenn es in Zeiten des Internets immer seltener wird, daß wir ein auf Papier gedrucktes Nachschlagewerk in die Hand nehmen, um, wie im Falle des kleinen Formellexikons, eine Formel nachzuschlagen, sollten wir Werke dieser Art nicht fortwerfen. Die Suche nach Informationen in einem Buch hat die gleiche Anmutung wie der Musikgenuß von Schallplatte, und außerdem übersteht Information auf Papier einen eventuellen Gammablitz eher als auf magnetischen Datenträgern oder Flashspeicher.

Aus dem kleinen]]></description>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 22:22:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="align_right" height="315" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440043/kleines-formellexikon.jpg" width="237">Auch, wenn es in Zeiten des Internets immer seltener wird, daß wir ein auf Papier gedrucktes Nachschlagewerk in die Hand nehmen, um, wie im Falle des kleinen Formellexikons, eine Formel nachzuschlagen, sollten wir Werke dieser Art nicht fortwerfen. Die Suche nach Informationen in einem Buch hat die gleiche Anmutung wie der Musikgenuß von Schallplatte, und außerdem übersteht Information auf Papier einen eventuellen Gammablitz eher als auf magnetischen Datenträgern oder Flashspeicher.</p>

<p>Aus dem kleinen Formellexikon, das im VEB Verlag Technik 1957 in der 1. Auflage erschienen ist und hier in der 14. Auflage von 1982 vorliegt, werden wir nun drei Stellen zitieren, um einen kleinen Eindruck dieses Buches zu vermitteln.</p>

<p>Gleich am Anfang finden wir im Geleitwort, das von Prof. Dr. h.c., Dr. h.c. M. von Ardenne geschrieben wurde, folgendes:</p>

<blockquote>
<p>Die Menschheit erlebt gegenwärtig eine stürmische Entwicklung von Naturwissenschaften und Technik. Diese Entwicklung führt zu großen Veränderungen in vielen Bereichen des Lebens.</p>
<cite>kleines Formellexikon - Seite 5</cite></blockquote>

<p>Unter B finden wir u.a. die Formeln zur Berechnung der Beschleunigung:</p>

<blockquote>
<p><span class="katex"><math><semantics><mrow><mi>a</mi><mo>=</mo><mfrac><msub><mi>v</mi><mi>e</mi></msub><mi>t</mi></mfrac></mrow><annotation encoding="application/x-tex">a=\frac{v_{e}}{t}
</annotation></semantics></math></span>

</p>

<p><span class="katex"><math><semantics><mrow><mi>a</mi><mo>=</mo><mfrac><mrow><mn>2</mn><mi>s</mi></mrow><msup><mi>t</mi><mn>2</mn></msup></mfrac></mrow><annotation encoding="application/x-tex">a=\frac{2s}{t^2}
</annotation></semantics></math></span>

</p>

<p><span class="katex"><math><semantics><mrow><mi>a</mi><mo>=</mo><mfrac><msubsup><mi>v</mi><mi>e</mi><mn>2</mn></msubsup><mrow><mn>2</mn><mi>s</mi></mrow></mfrac></mrow><annotation encoding="application/x-tex">a=\frac{v_e^2}{2s}
</annotation></semantics></math></span>

</p>
<cite>Kleines Formellexikon Seite 51</cite></blockquote>

<p>Und unter R finden wir unter Relativitätstheorie, spezielle u.a. die Formel für die Geschwindigkeit:</p>

<blockquote>
<p><span class="katex"><math><semantics><mrow><mi>u</mi><mo>=</mo><mfrac><mrow><msup><mi>u</mi><mo mathvariant="normal" lspace="0em" rspace="0em">′</mo></msup><mo>+</mo><mi>v</mi></mrow><mrow><mn>1</mn><mo>+</mo><mfrac><mrow><msup><mi>u</mi><mo mathvariant="normal" lspace="0em" rspace="0em">′</mo></msup><mi>v</mi></mrow><msup><mi>c</mi><mn>2</mn></msup></mfrac></mrow></mfrac></mrow><annotation encoding="application/x-tex">u=\frac{u&amp;#x27;+v}{1+\frac{u&amp;#x27;v}{c^{2}}}
</annotation></semantics></math></span>

</p>
<cite>Kleines Formellexikon Seite 338</cite></blockquote>

<p><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440043/kleines-formellexikon-2.475x0-is.jpg" width="475"></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/arndt-kleines-formellexikon/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/arndt-kleines-formellexikon/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Viktor Pekelis - Kleine Enzyklopädie der großen Kybernetik</title>
		<description><![CDATA[Wenn ich hier über Bücher berichte, dann sind es Bücher, die ich gut finde. Ein Buch, das mir nicht gefällt, würde ich sicherlich nicht erwähnen..

Bemerkenswert an der erstmals 1977 erschienenen Kleinen Enzyklopädie der großen Kybernetik finde ich vor allem die wundervollen, von Boris Belov gestalteten Grafiken. So finden wir darunter zum Beispiel die Abbildung eines БЭСМ-6 - ein Ziffernrechenautomat mit 48-Bit-Prozessor, der aus 60000 Transistoren und doppelt so viel Dioden aufgebaut ist,]]></description>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 22:32:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="align_left" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440051/kleine-enzyklopaedie-der-grossen-kybernetik.669x0-is.jpg" width="286">Wenn ich hier über Bücher berichte, dann sind es Bücher, die ich gut finde. Ein Buch, das mir nicht gefällt, würde ich sicherlich nicht erwähnen..</p>

<p>Bemerkenswert an der erstmals 1977 erschienenen Kleinen Enzyklopädie der großen Kybernetik finde ich vor allem die wundervollen, von Boris Belov gestalteten Grafiken. So finden wir darunter zum Beispiel die Abbildung eines <a href="https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%91%D0%AD%D0%A1%D0%9C-6">БЭСМ-6</a> - ein Ziffernrechenautomat mit 48-Bit-Prozessor, der aus 60000 Transistoren und doppelt so viel Dioden aufgebaut ist, mit einer Taktfrequenz von 9 MHz arbeitet und 192K RAM hat.</p>

<p><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440051/kybernetik-ziffernrechenautomat.jpg" width="1200"></p>

<p>Und im Abschnitt über Roboter finden wir eine anschauliche Grafik, die das Innenleben eines Roboters darstellt. Dazu wird noch gesagt:</p>

<blockquote>
<p>Heute braucht man wohl niemandem zu erklären, was ein Roboter ist. Wir haben uns schon an diese ungelenken, schwerfälligen metallischen Abbilder des Menschen gewöhnt, an ihre Röhrenaugen, Antennenohren und ihre monotone Stimme. Roboter setzen uns heute nicht mehr in Erstaunen, wir behandeln sie wie gute alte Bekannte.</p>
<cite>Kleine Enzyklopädie der großen Kybernetik - Seite 182</cite></blockquote>

<p><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440051/kybernetik-roboter.jpg" width="1200"></p>

<p>Auch ein Abschnitt über die Spieltheorie ist in diesem Buch enthalten. Neben den Prinzipien, wie Strategiespiele mit der Minimax-Methode gewonnen werden können, wird auch erwähnt, daß es jungen Leuten einst in einem Casino in Monte Carlo gelungen sein soll, mittels der Kraft eines Rechenautomaten ein wahrscheinlich defektes Roulett-Rad zu identifizieren und damit hohe Gewinne zu erzielen. Es wird aber sogleich klargestellt:</p>

<blockquote>
<p>Natürlich ist die Spieltheorie nicht dafür geschaffen worden, um zu Gewinnen im Glücksspiel zu verhelfen. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch darauf hingewiesen, daß es bei Spielen wie Roulett oder Lotto keine solche Handlungsanleitung gibt, die jederzeit eine streng festgelegte Gewinnstrategie abzuleiten erlaubt. Die gibt es auch nicht für die Erlangung des Hauptgewinns im Lotto. Um z.B. die 6 Gewinnziffern bei dem Spiel "6 aus 49" zu erfassen, ist es nötig, 13983816 Scheine mit verschiedenen Zahlen auszufüllen. Dann nur erhält der "Spieler" mit Sicherheit auf einen von diesen den Hauptpreis.</p>
<cite>Kleine Enzyklopädie der großen Kybernetik - Seite 233</cite></blockquote>

<p><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440051/kybernetik-spieltheorie.jpg" width="1200"></p>

<p>Soweit es mir nicht entgangen ist, wird in diesem Buch nicht ein einziges Mal das Wort Computer verwendet. Es wird vom Ziffernrechenautomaten oder dem elektronischen Digitalrechner gesprochen. Auch ohne das Wort Computer werden Themen abgehandelt wie Automatisierung, Algorithmen und Programmierung, selbstanpassende Systeme, Semiotik, das Dualsystem, Kodegruppen und das Jacquard-Prinzip. Selbst der Bionik ist ein Abschnitt gewidmet.</p>

<p>Zum Abschluß möchte ich hier noch eine Grafik aus dem Buch vorstellen, die die SD-Karten der 70er Jahre zeigt.</p>

<p><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440051/kybernetik-lochkarten.jpg" width="1200"></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/viktor-pekelis-kleine-enzyklopaedie-der-grossen-kypernetik/</link>
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	</item>
	<item>
		<title>Die Welt von 1933 im Hansa-Weltatlas von 1933</title>
		<description><![CDATA[Kürzlich ist mir ein Atlas aus dem Jahre 1933 in die Hände gefallen, ein A5-großes Büchlein, das nun schon 92 Jahre alt ist, mit dem ich eine kleine Zeitreise erleben konnte, an der ich dich gerne teilhaben lassen will.

Gleich in der Einleitung bzw. im Vorwort heißt es, daß der Atlas &#x00022;aller Ungunst der Zeit zum Trotz&#x00022; entstanden und es Ziel gewesen sei, einen erschwinglichen Atlas für jedermann zu schaffen.
Das Kartenmaterial sei unter Leitung eines Spezialisten vom Reichsamt für Landesaufnahme]]></description>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 02:16:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/atlas-1933.jpg"><img alt="" class="align_right" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/atlas-1933.200x0-is.jpg" width="200"></a><em>Kürzlich ist mir ein Atlas aus dem Jahre 1933 in die Hände gefallen, ein A5-großes Büchlein, das nun schon 92 Jahre alt ist, mit dem ich eine kleine Zeitreise erleben konnte, an der ich dich gerne teilhaben lassen will.</em></p>

<p>Gleich in der Einleitung bzw. im Vorwort heißt es, daß der Atlas "aller Ungunst der Zeit zum Trotz" entstanden und es Ziel gewesen sei, einen erschwinglichen Atlas für jedermann zu schaffen.<br>
Das Kartenmaterial sei unter Leitung eines Spezialisten vom Reichsamt für Landesaufnahme in Berlin von einem Stabe von Mitarbeitern gänzlich neu gezeichnet und hergestellt, wodurch eine technisch einwandfreie, klare Wiedergabe der Kartenbilder sowie plastische Maßstäbe erzielt wurden und alle Veränderungen der jüngsten Zeit berücksichtigt werden konnten.</p>

<h2>Die Erde im Weltall</h2>

<p>Es beginnt mit einem Blick auf die Erde im Weltall und einem Größenvergleich mit den anderen Planeten und der Sonne.<br>
<br>
<a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/verhaltnis-sonne-und-planeten.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/verhaltnis-sonne-und-planeten.1600x0-is.jpg" width="1600"></a><br>
Wer nachzählt, kommt auf nur acht Planeten, es fehlt Pluto, wie noch einmal in der Tabelle der Planeten klar erkennbar ist.<br>
<br>
<a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/planeten-tabelle.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/planeten-tabelle.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Pluto wurde 1930 vom amerikanischen Astronomen Clyde Tombaugh entdeckt und war ab Mitte 1930 in der Fachliteratur und Lehrbüchern vertreten, hätte demnach schon in diesen Atlas aufgenommen werden können. Es sind also nicht alle Veränderungen der jüngsten Zeit, wie in der Einleitung behauptet, berücksichtigt worden.<br>
Da Pluto jedoch im Jahre 2006 der Planetenstatus aberkannt wurde, ist der Hansa-Weltatlas in diesem Punkt mittlerweile wieder aktuell.</p>

<h2>Weltkarte</h2>

<p>Die Weltkarte zeigt die Welt von 1933 im Überblick und dazu Detailkarten der Arktis und der Antarktis. Die Annahme, die Antarktis sei ein eigenständiger Kontinent, den man theoretisch zu Fuß überqueren kann, galt erst mit der Expedition Amundsens im Jahre 1911 als bestätigt. Noch im Jahre 1897 beschrieb Jules Verne in seinem Roman <em>Die Eissphinx</em> den Südpol als ein Meer, das von einem Ring aus Packeis umgeben ist.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/weltkarte.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/weltkarte.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Europa</h2>

<p>Zu Europa liest man im Atlas, Europa sei Halbinselland des eurasischen Kontinents und morphologisch demnach Teil Asiens. Europa sei vor allem ein kulturgeographischer Begriff und deshalb als selbständiger Erdteil anzuerkennen. Der Name komme vom assyrischen ereb = dunkel = Abend. Im Jahre 1931 habe Europa 500 Millionen Einwohner gehabt, was 25% der "gesamten Menschheit" sei.<br>
Somit lebten 1931 wohl rund 2 Milliarden Menschen auf der Erde.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/europa.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/europa.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></h2>

<h2>Deutschland</h2>

<p>Erwartungsgemäß reicht Deutschland im Jahre 1933 noch bis an die Memel und endet nicht an der Oder-Neiße-Friedensgrenze.<br>
Auf die Deutschlandkarte hat in dieses Exemplar jemand oben mit Bleistift "Norden" geschrieben und unten etwas, das kaum zu entziffern ist, aber der Logik nach "Süden" heißen müßte.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Wenn wir heute von "nach dem Krieg" sprechen, meinen wir mit dem Krieg in der Regel den 2. Weltkrieg. 1933 meinte man damit den 1. Weltkrieg. 1933 waren die Weltkriege noch nicht durchnummeriert.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-gebietstabellen-nach-wk1-v1.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-gebietstabellen-nach-wk1-v1.1200x0-is.jpg" width="1200"></a></h2>

<p>Bereits nach dem 1. Weltkrieg mußte Deutschland Gebiete abtreten, die in dem Atlas detailiert aufgeschlüsselt sind. Die Verluste werden dem "Diktat von Versailles" zugeschrieben.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-gebietstabellen-nach-wk1-v2.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-gebietstabellen-nach-wk1-v2.1200x0-is.jpg" width="1200"></a></h2>

<h2>Niederlande und Belgien, Ostpreußen und Memelgebiet</h2>

<p>Die Karte zeigt links den westlichen Rand von Mitteleuropa mit den Niederlanden und Belgien, rechts den östlichen Rand Mitteleuropas mit Ostpreußen und dem Memelgebiet.<br>
Ist es statthaft, sich die rechte Seite im Detail anzuschauen und die Ortsnamen zu studieren? Königsberg ist dort eine Deutsche Stadt und heißt Königsberg. Gleichsam verhält es sich mit der Stadt Tilsit. Würde man die neuen Namen der Städte konsequent verwenden, äßen wir heutzutage Kaliningrader Klopse und Sovetsker Käse.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/niederlande-und-berlgien-ostpreussen-und-memelgebiet.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/niederlande-und-berlgien-ostpreussen-und-memelgebiet.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Im Hansa-Weltatlas von 1933 finden wir auch einen Abschnitt über die Stadt Danzig und dazu eine Karte, auf der die Druckrichtungen fremder Staaten eingezeichnet sind. Den Autoren ist klar anzumerken, daß sie mit der aktuellen Situation unzufrieden sind.</p>

<p><a id="Danzig" name="Danzig"></a><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-druckrichtung-fremder-staaten.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/deutschland-druckrichtung-fremder-staaten.537x0-is.jpg" width="537"></a></p>

<h2>Nordwest- und Mitteldeutschland</h2>

<p>Dieser Teil Deutschlands ist heute eigentlich immer noch wie 1933.<br>
Nur die Stadt des KdF-Wagens fehlt. Die Stadt des KdF-Wagens wurde erst 1938 gegründet und 1945 in Wolfsburg umbenannt.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/nordwest-und-mitteldeutschland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/nordwest-und-mitteldeutschland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Mittel- und Nordostdeutschland</h2>

<p>Mit Schlesien war Deutschland 1933 so groß, daß zur Darstellung Oberschlesiens weit über den Rand der Karte hinaus gezeichnet werden mußte.<br>
Am Rande von Oberschlesien finden wir die Stadt Gleiwitz, in der sechs Jahre nach Erscheinen dieses Büchleins "zurück geschossen" werden wird. Gerade einmal 10 Kilometer von Gleiwitz entfernt befindet sich Hindenburg. Die Stadt heißt heute <span class="mw-page-title-main">Zabrze</span> und hieß auch früher <span class="mw-page-title-main">Zabrze</span>, nur von 1915 bis 1945 hieß die Stadt Hindenburg, also auch in dem Jahr, als der Atlas gedruckt wurde.<br>
Görlitz ist 1933 noch keine geteilte Stadt.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/mittel-und-nordostdeutschland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/mittel-und-nordostdeutschland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Süddeutschland, Schweiz und Tirol</h2>

<p>Wenn sich etwas überhaupt nicht verändert, dann ist es eine Karte mit der Schweiz. Die Schweiz ist perfekt - seit 1848.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/sueddeutschland-schweiz-tirol.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/sueddeutschland-schweiz-tirol.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Österreich, Ungarn, Tschechoslowakei</h2>

<p>1933 war das Jahr der Parteiverbote. In Deutschland wurden die KPD und die SPD verboten und in Österreich die KPÖ und die NSDAP - alles mittels Notverordnungen. Die Grenzen Österreichs sind heute etwa noch die selben wie 1933, die von Ungarn ebenfalls, und die Tschechoslowakei ist 1991 zu Tschechien und der Slowakei geworden.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/oesterreich-ungarn-tschechoslowakei.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/oesterreich-ungarn-tschechoslowakei.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Großbritannien und Irland</h2>

<p>Großbritannien, das Vereinigte Königreich, hatte 1933 die selben Grenzen wie heute. Weil Großbritannien eine Insel ist, gab es auch keine Druckrichtungen fremder Staaten.<br>
Irland war bereits geteilt in den Irischen Freistaat und Nordirland. Der Irische Freistaat heißt heute Republik Irland und ist europäischer Sitz vieler Tech-Konzerne wie Google, Facebook und anderen.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/grossbritanien.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/grossbritanien.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Frankreich</h2>

<p>In einem Weltatlas darf eine Karte von Frankreich natürlich nicht fehlen. 1933 gehörten zu Frankreich noch viele Kolonien, die hier nicht abgebildet sind.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/frankreich.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/frankreich.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></h2>

<h2>Spanien und Portugal</h2>

<p>Ebenso wie Frankreich muß ein Weltatlas auch eine Karte von Spanien und Portugal enthalten. Verglichen mit der heutigen Zeit haben sich die Grenzen von 1933 nicht verändert, wenn man von den Kolonien in Afrika absieht.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/spanien-und-portugal.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/spanien-und-portugal.1200x0-is.jpg" width="1200"></a></p>

<h2>Italien</h2>

<p>Zum letzten, aber auch nicht allerletzten der Europäischen Weltstaaten im Jahre 1933 gibt es im Hansa-Weltatlas auch eine Karte von Mussolinis Stiefel.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/italien.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/italien.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Karpaten- und Balkanländer</h2>

<p>Bei den Karpaten- und Balkanländern, fällt besonders Rumänien auf. 1933 war Rumänien auf dem Höhepunkt seiner territorialen Ausdehnung. Moldawien (Republik Moldau) und Transnistrien sucht man vergebens, denn beide sind erst Anfang der 1990er Jahre entstanden.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/karpaten-un-balkan.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/karpaten-un-balkan.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Polen, Baltenländer und westliches Rußland</h2>

<p>Im Jahre 1933, in dem Moment, da der Atlas gedruckt wurde, gehörte Lwów (Lemberg), wie auf der Karte erkennbar, zu Polen.<br>
Lwow entstand ab 1256 im Rus-Fürstentum Galizien. Nach Verwüstungen durch die Mongolen, fiel Lwow 1340 an das Großfürstentum Litauen und 1349 an Polen. 1387 war Lwow kurzzeitig unter ungarischer Herrschaft, dann wieder unter polnischer, bis es 1772 an die Habsburger Monarchie fiel und ab 1867 unter Österreich-Ungarn geführt wurde.<br>
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Lwow 1918 die westukrainische Republik gegründet, wonach Polen im polnisch-ukrainischen Krieg (eine Spezialoperation?) nach heftigen Kämpfen Lwow wieder unter eigene Kontrolle bringen konnte, was bis zum Erscheinen dieses Atlases so blieb.<br>
1939 wurde Lwow im Zuge der Aufteilung Polens gemäß Hitler-Stalin-Pakt von der UdSSR einverleibt, und 1991 mit der Ukraine als deren Bestandteil von der UdSSR wieder ausgespuckt.<br>
Wer bekommt Lwów als nächstes?</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/polen-baltenlaender-und-westliches-russland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/polen-baltenlaender-und-westliches-russland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Schweden, Norwegen, Finnland</h2>

<p>Mit etwas Phantasie erkennt man in Finnland des Jahres 1933 einen Schneemann, der zwei Arme abstreckt, so als wollte er "Hurra!" rufen. Diese Form hat Finnland heute nicht mehr. Der östliche Arm fehlt. Finnland hat ihn im Russisch-Finnischen Krieg, dem Winterkrieg, im Jahre 1939 verloren.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/schweden-norwegen-finland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/schweden-norwegen-finland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></h2>

<h2>Rußland</h2>

<p>Die Karte zeigt nicht das gesamte Rußland. Hier ist Rußland nur bis zum Ural hin abgebildet. Es fehlt zum Beispiel Nowosibirsk. Außerdem hieß Rußland 1933 nicht mehr Rußland, sondern Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Die Ostukraine, die seit etwa 1770 Teil des russischen Zarenreichs war, war 1933 Teil der UdSSR und hieß, obwohl nur mit Ukraine beschriftet, offiziell Ukrainische SSR. Den hier nicht abgebildeten Teil der westlichen Ukraine, zu dem auch Lwow (Lemberg) gehört, gab es 1933 noch nicht. Dieses Gebiet war 1933 Polen.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/russland.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/russland.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Asien</h2>

<p>Im Jahre 1933 gibt es auf der Karte von Asien Israel noch nicht, den Gazastreifen gibt es auch nicht, und der Iran heißt noch Persien. Erst ab 1935 hieß der Iran offiziell Iran.<br>
Das Gebiet der UdSSR ist auch hier noch mit "Russisches Reich" beschriftet, allerdings ist darunter in Klammern geschrieben: "Union der Sozialistischen Sowjet Republiken". Dies ist die einzige Karte, auf der Nowosibirsk ist.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/asien.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/asien.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Indien und China</h2>

<p>1933 war Indien ein Britische Kolonie, Korea nicht in Nord- und Südkorea geteilt, stattdessen eine Japanische Kolonie und Formosa (Taiwan) war ebenfalls eine Japanische Kolonie.<br>
Heute spricht man kaum noch von Vorder- und Hinterinden, so wie hier auf die Karte gedruckt. Hinterindien kennen wir nur noch von Pippi Langstrumpf, die erzählt, daß die Menschen in Hinterindien auf ihren Händen laufen.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/indien-und-china.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/indien-und-china.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Afrika</h2>

<p>Afrika war 1933 fast ausschließlich unter den europäischen Kolonialmächten Frankreich, Großbritannien, Belgien, Portugal, Italien und Spanien aufgeteilt. Deutsche Kolonien wie Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika werden auf der Karte zwar noch so bezeichnet, jedoch wurden sie mit dem Vertrag von Versailles als Mandat des Völkerbundes Mächten wie Frankreich, Großbritannien und anderen übergeben.<br>
Viele Grenzen in Afrika wurden am Reißbrett mit dem Lineal gezogen.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/afrika.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/afrika.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Bemerkenswert ist die Übersicht der einheimischen Transportmittel in Afrika. Ob Maultier, Ochs, Kamel oder Träger, wer 1933 eine Reise nach Afrika antrat, war mit dem Hansa-Weltatals gut vorbereitet.</p>

<h2><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/afrika-transportmittel.400x0-is.jpg" width="400"></h2>

<h2>Australien, Ozeanien</h2>

<p>Auf der Karte von Australien und Ozeanien ist sehr viel Wasser eingezeichnet. Canberra war 1933 bereits Hauptstadt von Australien.<br>
Das Gebiet der Deutschen Südseeinseln, die deutsche Kolonie in der Südsee, die Deutschland mit dem Vertrag von Versailles verloren hat, ist noch eingezeichnet.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/australien-und-ozeanien.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/australien-und-ozeanien.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<h2>Kanada, Alaska, Mittelamerika</h2>

<p>Um die Städtenamen richtig herum lesen zu können, ist die Karte von Kanada, Alaska und Mittelamerika im Hochformat zu betrachten. Allerdings sind die Überschriften "55 Kanada, Alaska" und "56 Mittelamerika" so aufgedruckt, als wäre die Karte im Querformat zu verwenden. Bei allen anderen Karten in diesem Atlas sind die Überschriften entsprechend Querformat oder Hochformat angepaßt aufgedruckt.<br>
Wahrscheinlich ist den Autoren hier ein Fehler unterlaufen.<br>
Wäre dies der einzige Fehler, der 1933 von Menschen gemacht wurde, dann wären viele Karten heute vielleicht noch aktuell.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/kanada-alaska-mittelamerika.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/kanada-alaska-mittelamerika.1400x0-is.jpg" width="1400"></a><br>
Besonders anschaulich wird die Bedeutung des Panamakanals erklärt.</p>

<h2><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/panamakanal.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/panamakanal.267x0-is.jpg" width="267"></a></h2>

<h2>Vereinigte Staaten von Nordamerika</h2>

<p>Auf der Karte der Vereinigten Staaten von Nordamerika aus dem Jahre 1933 fällt als erstes ins Auge, daß der Golf von Mexiko, der im Moment Golf von Amerika heißt, 1933 schon Golf von Mexiko hieß.<br>
Die Route 66 und den 101 gab es 1933 auch schon, beide sind eingezeichnet, aber nicht als solche beschriftet.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/vereinigtes-staten-von-nordamerika.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/vereinigtes-staten-von-nordamerika.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<p>Zu den USA ist im Atlas noch eine Karte, auf der die Landwirtschaftsgebiete eingezeichnet sind.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/landwirtschaftsgebiete-der-usn.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/landwirtschaftsgebiete-der-usn.500x0-is.jpg" width="500"></a><br>
<a id="ZeitFuerFleisch" name="ZeitFuerFleisch"></a>Die Karte erinnert an das in vielen Varianten anzutreffende Bild einer Kuh mit ihren Fleischteilen, so wie es auch auf dem Cover des Kochbuches <em>Zeit für Fleisch</em> abgebildet ist.</p>

<figure class="align_center"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/zeit-fuer-fleisch-kuh.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/zeit-fuer-fleisch-kuh.500x0-is.jpg" width="500"></a>

<figcaption>Quelle: Zeit für Fleisch, Löwenzahn-Verlag, 2018</figcaption>
</figure>

<h2>Südamerika</h2>

<p>Abschließend blicken wir noch auf die Karte von Südamerika, wo sich seit 1933 die Grenzverläufe nicht sonderlich stark verändert haben.<br>
1933 kämpften Bolivien und Paraguay im Chacokrieg um das Chacogebiet, das genau auf dem Knick in der Mitte der Karte liegt. Im Ergebnis konnte Paraguay Land hinzugewinnen und sich etwas über die Knick hinaus arbeiten.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/suedamerika.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/suedamerika.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>

<p><em>Nun, das war es, das war der Blick auf die Welt im Jahre 1933, den die Menschen im Jahre 1933 hatten, wenn sie den Hansa-Weltatlas aufschlugen.</em></p>

<p><em>Falls du dich für die im Abschnitt zu <a href="https://www.uniadmin.de/blog/posts/2025-06-die-welt-von-1933-im-hansa-welt-atlas-von-1933/#Danzig"><em>Danzig</em></a> erwähnte Währung interessierst, sei hier noch die Ländertabelle von Erupa angehängt, in der auch die Währungen und deren Wechselkurse zu den einzelnnen Ländern genannt sind.</em><br>
<br>
<a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/europa-laendertabelle.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440918/europa-laendertabelle.1400x0-is.jpg" width="1400"></a></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2025-06-die-welt-von-1933-im-hansa-welt-atlas-von-1933/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2025-06-die-welt-von-1933-im-hansa-welt-atlas-von-1933/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Faschismus für Kinder</title>
		<description><![CDATA[Das Comic ist von Kalle Johansson, die Erklärungen von Lena Berggren, Geschichtsdozentin an der Universität Umeå, aus dem Schwedischen übersetzt von Jonas Frykman.


Ob das Buch tatsächlich für Kinder ist, weiß ich nicht. Ich habe es bei den Comics in der Kinderabteilung der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek in Berlin Weißensee entdeckt, was die Annahme erlaubt, es könnte für Kinder sein.]]></description>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 00:10:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<figure class="align_right"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/cover.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/cover.280x0-is.jpg" width="280"></a>
<figcaption>Das Comic ist von Kalle Johansson, die Erklärungen von Lena Berggren, Geschichtsdozentin an der Universität Umeå, aus dem Schwedischen übersetzt von Jonas Frykman.</figcaption>
</figure>

<p>Ob das Buch tatsächlich für Kinder ist, weiß ich nicht. Ich habe es bei den Comics in der Kinderabteilung der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek in Berlin Weißensee entdeckt, was die Annahme erlaubt, es könnte für Kinder sein. Eine Altersangabe wie "für Kinder ab 7 Jahren" ist darin allerdings nicht zu finden.</p>

<p>Das Buch stellt die Frage "Was ist eigentlich Faschismus?" und versucht sie in Form eines Comics zu beantworten.</p>

<p>Beim ersten Durchblättern fällt auf, das sehr viele Hakenkreuze im Comic sind. Ich habe sie gezählt: Es sind 64,5, nämlich 62 ganze und 5 halbe.</p>

<p>Ein halbes Hakenkreuz ist zum Beipsiel auf Seite 29. Dort ist eine Deutsche Famile beim Kraft-durch-Freude-Urlaub abgebildet, wo das kleinste Kind gemeinsam mit der Teenage-Tochter eine Hakenkreuzfahne in den Ostseestrand steckt.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/kraft-durch-freude.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/kraft-durch-freude.350x0-is.jpg" width="350"></a></p>

<p>Hakenkreuzfahnen sind oft auf Bildern, die eine eigentlich schöne Sache (z.B. eine Familie beim Urlaub an der Ostsee) zeigen, die Sache jedoch, da sie dem Faschismus dient, schlecht ist.<br>
Die Zahl der Hitlergrüße im Buch ist sicher nicht minder. Ich habe sie nicht gezählt, doch das Cover gibt eine Vorstellung davon.</p>

<p>Nach diesen ersten Eindrücken beginne ich das Buch mit Kinderaugen zu lesen, und erfahre, daß bei uns heutzutage Faschismus für etwas Negatives steht, für Diktatur, Unterdrückung, die Verachtung von Schwachen, Rassismus und Völkermord, ja, Faschismus sei fast gleichbedeutend mit dem Bösen selbst. Dabei hätten die Faschisten, so heißt es im Comic, in der Zwischenkriegszeit Dinge unternommen, gegen die wir eigentlich nichts sagen können: Sie haben einen Sozialstaat aufgebaut, Armut und Arbeitslosigkeit verringert, die Kinderbetreuung verbessert und Gemeinschaft gestiftet.<br>
Dann wird ein Blick auf die damalige Zeit geworfen: Am 23. März 1919 gründete der ehemalige Sozialist Benito Mussolini eine neue politische Bewegung, die "Fasci di combattimento ", wobei das Wort Fasci vom Lateinischen Fasces kommt und "Bündel" bedeutet. Die Mitglieder dieser Bewegung nannten sich Faschisten und hatten kein eigenes politisches Programm. Sie wollten vor allem Widerstand leisten gegen den immer stärker werdenden Sozialismus.</p>

<p>Nun müßte ich in der Rolle des kindlichen Lesers wissen, was Sozialismus ist, ich bräuchte ein Comic: "Was ist eigentlich Sozialismus?" Das Wort steht heutzutage doch für Diktatur, Unterdrückung, Zensur, Einparteiensystem, Planwirtschaft, Armut und Millionen von Toten.<br>
Manche sagen aber auch, der Sozialismus sei eigentlich eine gute Idee gewesen, bisher nur mißbraucht und falsch umgesetzt worden.<br>
Gegen welchen Sozialismus kämpften die Faschisten? Gegen den falsch umgesetzten Sozialismus? War der Faschismus damit eigentlich auch eine gute Idee?</p>

<p>Lena Berggren, die Geschichtsdozentin, die selbst als Figur im Comic auftaucht und die Dinge erklärt, ist der Ansicht, daß Faschismus eine politische Ideologie ist.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/lena-berggren.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/lena-berggren.320x0-is.jpg" width="320"></a></p>

<p>Ich erfahre, daß der Faschismus wie alle anderen Ideologien (Sozialismus, Liberalismus, Konservatismus, usw.) eine politische Vision, eine Idee, wie die Gesellschaft umgestaltet werden soll, ein Leitbild, eine Utopie habe. Die Nation soll neu geboren werden, weil die "natürliche" nationale Identität und Kultur bedroht ist und vor der Auslöschung steht. Eine alternative, postliberale, nationale Identität soll mit neuen Technologien und Errungenschaften kombiniert werden - eine neue Gesellschaftsordnung, Volksgemeinschaft, Meritokratie, in der der neue Mensch für die Nation lebt.<br>
Obwohl in dem Comic sehr detailliert der Weg zu dieser Utopie beschrieben wird, angefangen beim Nationalismus, und zwar liberalem Nationalismus der französischen Aufklärung über den Kulturnationalismus, der seinen Ursprung in Deutschland habe und mit der Romantik verbunden sei, insbesondere in Deutschland aber der Rassismus eine Rolle gespielt habe, dürfte das lesende Kind irgendwann aussteigen und nur noch die Bilder angucken und vielleicht Hakenkreuze zählen.</p>

<p>Lena Berggren sagt, daß der Faschismus wie auch der Kommunismus eine revolutionäre Bewegung sei, also die Utopie durch eine (gewaltsame) Revolution herbeiführt werden müsse.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/faschisten.jpg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440981/faschisten.320x0-is.jpg" width="320"></a><br>
Allerdings sei der Faschismus antisozialistisch und antikapitalistisch, was daran liege, daß sowohl der Sozialismus als auch der Kapitalismus nicht mit der Vorstellung zusammenpaßt, daß die Nation an erster Stelle steht. Dazu komme der Antisemitismus, der davon ausgehe, daß die Juden ebenso für den internationalen Kapitalismus als auch für den internationalen Sozialismus verantwortlich seien, was zusammen mit dem in Deutschland verbreiteten Rassismus zu den schweren Verbechen führte.</p>

<p>Ich glaube, das Comic ist nicht für Kinder, und Erwachsene können sich auch auf Wikipedia über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus">Faschismus informieren</a>, ohne dabei die Augen in einem Meer aus Hakenkreuzen baden zu müssen.</p>

<p>Dennoch ist das Comic sehr interessant.<br>
Falls du es dir auch einmal ansehen willst, kannst du es zum Beispiel in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek ausleihen, aber erst ab 2.10.2025, weil bis dahin ich es noch habe.</p>]]></content:encoded>
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Hat jemand dieses Buch gefunden? Ich habe es einmal besessen, und vor etwa 20 Jahren ist es mir bei einem Umzug verloren gegangen.

Eine&hellip; <a class='more' href='/blog/posts/wer-hat-mein-grosses-computerschachbuch/'>Weiterlesen</a></p></div></div><div class='post-head'><a class='num-comments-icon' href='/blog/posts/arndt-kleines-formellexikon/#comments' title='Noch keine Kommentare'>0</a><h4 class='post-headline'><a href='/blog/posts/arndt-kleines-formellexikon/'>Arndt - Kleines Formellexikon</a></h4><p class='post-byline'><span class='author'>Von <a href='/blog/authors/tube/'>Tube</a></span> <span class='date'> 11. Oktober 2020, 22:22</span></p></div><div class='post' id='4440043'><div class='post-body'><p  class='post-small'>Auch, wenn es in Zeiten des Internets immer seltener wird, daß wir ein auf Papier gedrucktes Nachschlagewerk in die Hand nehmen, um, wie im Falle des kleinen Formellexikons, eine Formel nachzuschlagen, sollten wir Werke dieser Art nicht fortwerfen. Die Suche nach Informationen in einem Buch hat die gleiche Anmutung wie der&hellip; <a class='more' href='/blog/posts/arndt-kleines-formellexikon/'>Weiterlesen</a></p></div></div><div class='post-head'><a class='num-comments-icon' href='/blog/posts/viktor-pekelis-kleine-enzyklopaedie-der-grossen-kypernetik/#comments' title='Noch keine Kommentare'>0</a><h4 class='post-headline'><a href='/blog/posts/viktor-pekelis-kleine-enzyklopaedie-der-grossen-kypernetik/'>Viktor Pekelis - Kleine Enzyklopädie der großen Kybernetik</a></h4><p class='post-byline'><span class='author'>Von <a href='/blog/authors/tube/'>Tube</a></span> <span class='date'> 26. Oktober 2020, 22:32</span></p></div><div class='post' id='4440051'><div class='post-body'><p  class='post-small'>Wenn ich hier über Bücher berichte, dann sind es Bücher, die ich gut finde. Ein Buch, das mir nicht gefällt, würde ich sicherlich nicht erwähnen..

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