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	<title>Uniadmin</title>
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	<description>Uniadmin - IT-Stories und mehr</description>
	<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:19:28 +0200</pubDate>
	<ttl>60</ttl>
	<item>
		<title>Kloß und Spinne 31</title>
		<description><![CDATA[Nach acht Jahren Pause hat Volker einen neuen Kloß und Spinne rausgebracht.

]]></description>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 08:11:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach acht Jahren Pause hat Volker einen neuen Kloß und Spinne rausgebracht.</p>

<p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" frameborder="0" height="400" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/SvCS8OHcPw8?si=CYS24vjkM0AvW3Qk" title="YouTube video player" width="100%"></iframe></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-10-kloss-und-spinne/</link>
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	</item>
	<item>
		<title>Linke neue Hauptstadt</title>
		<description><![CDATA[Ich hatte ja schon immer gesagt: Wenn du die Linke wählst, bekommst du die DDR zurück - nur mit Gendern.
Nach den jüngsten &#x00022;Enthüllungen&#x00022; allerdings ist sogar ein Mauerbau nicht mehr auszuschließen.
Also, die Mauer müssten wir bauen. Eine Mauer um Westberlin herum. Oder zumindest um Neukölln. Und einen Iron Dome brauchen wir dann auch.]]></description>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 19:05:46 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja schon immer gesagt: Wenn du die Linke wählst, bekommst du die DDR zurück - nur mit Gendern.<br>
Nach den jüngsten "Enthüllungen" allerdings ist sogar ein Mauerbau nicht mehr auszuschließen.<br>
Also, die Mauer müssten <strong>wir</strong> bauen. Eine Mauer um Westberlin herum. Oder zumindest um Neukölln. Und einen Iron Dome brauchen wir dann auch.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-09-linke-neue-hauptstadt/</link>
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	</item>
	<item>
		<title>Wahlomat Berlin</title>
		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen etwa saß ich mit einem Kumpel beim Bier, und der meinte, ihm hätten viele seiner Freunde erzählt, daß bei ihnen beim Berlin-Wahlomaten die Partei &#x00022;Die Heimat&#x00022; rausgekommen sei. Das könne doch nicht sein. Da muß doch was nicht stimmen mit dem Wahlomaten, und ich meinte, da müsse doch was nicht stimmen, das könne doch nicht sein. Oder du hast nur merkwürdige Freunde.
Nee, die sind alle ganz normal, sagte mein Kumpel, und ich sagte, ok, wir machen jetzt den Berlin-Wahlomaten,]]></description>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:39:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen etwa saß ich mit einem Kumpel beim Bier, und der meinte, ihm hätten viele seiner Freunde erzählt, daß bei ihnen beim Berlin-Wahlomaten die Partei "Die Heimat" rausgekommen sei. Das könne doch nicht sein. Da muß doch was nicht stimmen mit dem Wahlomaten, und ich meinte, da müsse doch was nicht stimmen, das könne doch nicht sein. Oder du hast nur merkwürdige Freunde.<br>
Nee, die sind alle ganz normal, sagte mein Kumpel, und ich sagte, ok, wir machen jetzt den Berlin-Wahlomaten, zückte das Handy und öffnete die Webseite. Bei der ersten These, nämlich "Das Land Berlin soll große private Wohnungsunternehmen gegen eine Entschädigung enteignen", waren wir uns uneins und mußten zunächst diskutieren. Ein Bier später einigten wir uns darauf, daß die These nur unglücklich formuliert sei und besser "Das Land Berlin soll großen privaten Wohnungsunternehmen die Wohnungen abkaufen" heißen hätte müssen und beantworteten die These mit Nein. Bei allen weiteren Thesen waren wir uns schnell einig, manche waren mir egal, die beantwortete mein Kumpel, manche waren meinem Kumpel egal, die beantwortete ich, und am Ende war unser Ergebnis: Die Heimat.<br>
Verrückt! Das kann doch nicht sein, sagten wir beide und bestellten noch ein Bier.<br>
Nun war schon seit einigen Monaten Wahlkampf, Wahlwerbung überall, auch wegen der Wahlen in Sachsen-Anhalt wurde man ständig mit Meinungen und Forderungen zugeschissen, meist in der Insta-Timeline oder auf Facebook, und immer wieder wurde nur gesagt, welche Partei man <em>nicht</em> wählen sollte.<br>
So schickte mir zum Beispiel meine Tante auf WhatsApp ein Video, in dem Dieter Hallervorden erklärte, daß man die AfD nicht wählen solle. Nun könnte ich meiner Tante antworten, daß sie sich keine Sorgen machen müsse und ganz beruhigt sein könne, denn der Berlin-Wahlomat sagt, ich müsse die Heimat wählen, und mir ist noch kein Prominenter zu Ohren gekommen, der gesagt hätte, man solle die Heimat <em>nicht</em> wählen.<br>
Nachdem mein Kumpel und ich uns mit dem letzten Bier vom Wahlomat-Ergebnis freigetrunken und noch über dieses und jenes geplaudert hatten, beendeten wir den Abend. Mein Kumpel ging nach Hause und ich noch in unseren Lieblingsdöner in der Torstraße, den Na-mein-Freund-Döner, den wir so nennen, weil der Döner-Mann uns immer mit "Na mein Freund? Wie immer? Ein Döner?" begrüßt.<br>
Diesmal sagte er aber nicht sogleich "Na mein Freund" zu mir, weil er in ein Gespräch mit dem Kunden vor mir verwickelt war, dem er sagte: Also ich wähle AfD, einmal probier ich das, eine Chance kriegen sie. Und der Kunde sagte: Na, kannste gerne probieren, wirst ja sehen, was du davon hast. Und dann wandte sich der Döner-Mann zu mir: "Na mein Freund? Wie immer? Ein Döner?"</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-09-wahlomat-berlin/</link>
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	</item>
	<item>
		<title>30 Jahre LSD</title>
		<description><![CDATA[Nein! Es geht nicht um Drogen. Hier geht es um Liebe statt Drogen, die Berliner Lesebühne mit dem wohl gewagtesten Namen, den eine Lesebühne sich geben könnte.

Heute, am 4.7.2026, gibt es eine Extra-Show, die Gala, ab 19 Uhr im Innenhof des Hedwig-Dohm-Hauses der HU Berlin, Ziegelstr. 4, Berlin. Es werden alle dabei sein, die dabei sind oder einmal dabei waren, sofern sie können. (Einlaß ab 18 Uhr)

Die erste der wöchentlichen Veranstaltung fand am 4.]]></description>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441251/30-jahre-lsd.jpg"><img alt="" class="align_right" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441251/30-jahre-lsd.200x0-is.jpg" width="200"></a>Nein! Es geht nicht um Drogen. Hier geht es um <a href="https://liebestattdrogen.de/">Liebe statt Drogen</a>, die Berliner Lesebühne mit dem wohl gewagtesten Namen, den eine Lesebühne sich geben könnte.</p>

<p>Heute, am 4.7.2026, gibt es eine Extra-Show, die Gala, ab 19 Uhr im Innenhof des Hedwig-Dohm-Hauses der HU Berlin, Ziegelstr. 4, Berlin. Es werden alle dabei sein, die dabei sind oder einmal dabei waren, sofern sie können. (Einlaß ab 18 Uhr)</p>

<p>Die erste der wöchentlichen Veranstaltung fand am 4. Juli 1996 im Cafe Nova in der Auguststraße statt, unter dem Namen Supanova, mit vielen Mitwirkenden, von denen heute nicht mehr alle dabei sind. Dann ging es weiter wöchentlich im Keller des Zosch in der Tucholskystraße unter dem Namen <em>ein Keller Buntes</em>, bis uns der Name zu doof wurde, warum auch immer, wegen des dämlichen DDR-Bezuges, wir wollten einen neuen Namen, tranken Bier und brainstormten uns Ideen um die Köpfe.<br>
Warum ausgerechnet <em>Liebe statt Drogen</em> gewonnen hat, weiß ich nicht, es gab eine Abstimmung am Ende, wir waren besoffen, keiner hatte mehr wirklich Bock, Hauptsache es gab ein Ergebnis. Zur Auswahl standen <em>Delirium al dente</em> und <em>Liebe statt Drogen. </em></p>

<p><em>Liebe statt Drogen</em> hatte ich vorgeschlagen, weil ich mit <em>Delirium al dente</em> unzufrieden war und provokativ etwas noch blöderes in den Raum werfen wollte und weil ich am selben Tag ein Lied komponiert hatte, das LSD - Liebe statt Drogen hieß.</p>

<p>Damit hieß die Lesebühne LSD, und die Idee war, daß die Lesebühne LSD jede Woche anders heißt, drei Worte, die mit L, S und D beginnen, sozusagen als Motto, wobei niemand sich ans Motto halten mußte, und, falls wir mal kein Motto hätten, dann ist es <em>Liebe statt Drogen</em>.</p>

<p>So stand LSD dann unter anderem für Leuna Schwefel Dederon, Lasst Scheiße dampfen, Lepra schafft Distanz, Länderspiel Serbien Deutschland (als die Bundeswehr damals in den Kosovo einmarschiert ist) oder Leder Sklaven Domina (da hatten wir einige Besucher im Publikum, die etwas völlig anderes erwarteten), aber meistens hieß die Lesung doch nur <em>Liebe statt Drogen</em>, und so heißt sie heute immer noch.</p>

<p>Was ebenfalls so gut wie immer gleich geblieben ist, ist das Schlußlied, <em>Die Sonne wird scheinen</em>, hier eine Aufnahme von vor langer Zeit im Keller des Zosch, bei der <a href="https://volker-struebing.de/">Volker Strübing</a> gesungen hat:</p>

<p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" frameborder="0" height="500" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/Gm4D3skDumo?si=rURuAqQO_wHqfywt" title="YouTube video player" width="100%"></iframe></p>

<p>Auch Volker Strübing wird heute bei der Gala dabei sein.<br>
Ick freu mir drauf.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-07-30-jahre-lsd/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-07-30-jahre-lsd/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Was kostet ein Einkaufswagen?</title>
		<description><![CDATA[Ein kostenloser Einkaufswagen in Berlin Pankow


Was kostet ein Einkaufswagen?
Ein Euro, werden die meisten antworten.

Das stimmt aber nicht. Ein Einkaufswagen ist viel billiger. Für einen Euro kannst du dir nämlich eine ganze Stange Einkaufswagen ziehen, und falls du noch einen zweiten Euro hast, kannst du dir noch eine Stange Einkaufswagen ziehen, dann beide Stangen zusammenstecken, wonach der zweite Euro wieder herauskommt,]]></description>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 00:07:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<figure class="align_right"><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440708/einkaufswagen.jpg"><img alt="" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4440708/einkaufswagen.280x0-is.jpg" width="280"></a>
<figcaption>Ein kostenloser Einkaufswagen in Berlin Pankow</figcaption>
</figure>

<p>Was kostet ein Einkaufswagen?<br>
Ein Euro, werden die meisten antworten.</p>

<p>Das stimmt aber nicht. Ein Einkaufswagen ist viel billiger. Für einen Euro kannst du dir nämlich eine ganze Stange Einkaufswagen ziehen, und falls du noch einen zweiten Euro hast, kannst du dir noch eine Stange Einkaufswagen ziehen, dann beide Stangen zusammenstecken, wonach der zweite Euro wieder herauskommt, mit dem du dir noch eine Stange ziehen und deine Einkaufswagenstange verlängern kannst, und dann noch mal und noch mal und immer wieder noch mal, bis deine Einkaufswagenstange einmal um den Erdball reicht und du die Stange schließen kannst, womit auch der zuerst investierte Euro wieder herauskommt.</p>

<p>Damit hast du so ziemlich sämtliche Einkaufswagen der Welt für umsonst bekommen.<br>
Es ist also falsch, zu sagen, ein Einkaufswagen kostet einen Euro.<br>
Ein Einkaufswagen kostet nichts.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/was-kostet-ein-einkaufswagen/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/was-kostet-ein-einkaufswagen/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Fahrenheit 551</title>
		<description><![CDATA[Hohe Temperaturen, erhitzte Gemüter, nicht vom Sommer, sondern von den NGO-Files, einer Webseite, auf der über die Vernetzung der NGOs und deren Gelder zu lesen ist - recherchiert und erstellt in Kreisen der AfD.
Begonnen hat es mit 551 Fragen, die einst die CDU stellte, Fragen, die viele empörten, aber nach Ansicht mancher nie befriedigend beantwortet wurden. Es geht um Geld, viel Geld, das aus dem Topf des Projektes &#x00022;Demokratie Leben!&#x00022; in ein unüberschaubares Geflecht aus NGOs fließt, Geld,]]></description>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 22:31:42 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hohe Temperaturen, erhitzte Gemüter, nicht vom Sommer, sondern von den <a href="https://ngofiles.de/">NGO-Files</a>, einer Webseite, auf der über die Vernetzung der NGOs und deren Gelder zu lesen ist - recherchiert und erstellt in Kreisen der AfD.<br>
Begonnen hat es mit <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015035.pdf">551 Fragen</a>, die einst die CDU stellte, Fragen, die viele empörten, aber nach Ansicht mancher nie befriedigend beantwortet wurden. Es geht um Geld, viel Geld, das aus dem Topf des Projektes "Demokratie Leben!" in ein unüberschaubares Geflecht aus NGOs fließt, Geld, nach dem es sich nicht ziemt zu fragen, es geht um Geld der Regierung, ohne das einige der Nicht-Regierungs-Organisationen nicht existieren könnten, es geht um Arbeitsplätze, die vernichtet würden, käme die AfD an die Macht, denn die AfD verspricht, jene Gelder zu streichen.<br>
Daß die AfD gesichert rechtsextrem und damit im Grunde verfassungswidrig sei, wollte schon der Verfassungsschutz mit einem etwa <a href="https://api.nius.de/api/assets/office-hr/64a7c9da-6a9a-409e-9141-16ed0e1e9d80/gutachten-bfv-afd4.pdf?version=0">1000-Seitigen Gutachten</a> zeigen, und nun gibt es ein weiteres Gutachten einer <a href="https://freiheitsrechte.org/">Gesellschaft für Freiheitsrechte</a>, das rund <a href="https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/GFF_AfD-Gutachten.pdf">3000 Seiten</a> hat und zu dem Schluß kommt, ein AfD-Verbotsverfahren hätte höchstwahrscheinlich Erfolg. Es wirkt wie der Wettlauf zum AfD-Verbot. Wer erstellt das Gutachten mit den meisten Seiten? Für das jüngste Gutachten wurde laut GfF KI eingesetzt, auch die Macher der NGO-Files rühmen sich, KI verwendet zu haben - am meisten profitiert hat davon sicher Nvidia.<br>
Der Kapitalismus findet immer einen Weg.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-fahrenheit-551/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-fahrenheit-551/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Unfreundlicher Empfang</title>
		<description><![CDATA[Wie war dein Besuch im Karolina Camping am Zuckereck? mußte mich irgendwann mein Handy gefragt haben, woraufhin ich zwei Wörter eintippte: &#x00022;Unfreundlicher Empfang&#x00022; und dazu einen von fünf Sternen vergab, was dann als Rezension auf Google Maps verewigt wurde.

Zuerst konnte ich mich nicht daran erinnern, das jemals getan zu haben und warum.

Doch ich hatte eine Mail von Google bekommen, in der stand, sie hätten eine Beschwerde über den von mir verfaßten Beitrag erhalten.]]></description>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 01:21:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie war dein Besuch im <em>Karolina Camping am Zuckereck</em>? mußte mich irgendwann mein Handy gefragt haben, woraufhin ich zwei Wörter eintippte: "Unfreundlicher Empfang" und dazu einen von fünf Sternen vergab, was dann als Rezension auf Google Maps verewigt wurde.</p>

<p>Zuerst konnte ich mich nicht daran erinnern, das jemals getan zu haben und warum.</p>

<p>Doch ich hatte eine Mail von Google bekommen, in der stand, sie hätten eine Beschwerde über den von mir verfaßten Beitrag erhalten. Der Beschwerdeführer behaupte, dieser Erfahrungsbericht verletze ihn in seinen Rechten.<br>
Ein Auszug der Beschwerde wurde der Mail beigefügt und hatte folgenden Inhalt: Der Rezensent Tobias Herre ist meinem Mandanten unbekannt, zu keinem Zeitpunkt gab es eine geschäftliche Beziehung zwischen meinem Mandanten und Tobias Herre. Diese Bewertung ist unzulässig und geschäftsschädigend. Sofern Tobias Herre keine geschäftliche Beziehung mit meinem Mandanten nachweisen kann, ist diese Bewertung vollumfänglich zu löschen.</p>

<p>Mit einem Handy im Google-Universum, das alle deine Daten an Google sendet, weiß nicht nur Google alles über dich, sondern auch du selbst kannst alles über dich herausbekommen.<br>
Die Bewertung hatte ich vor acht Jahren abgegeben, und die über mich gespeicherten GPS-Daten zeigten, daß ich am 15. Juli 2018 um 11:20 Uhr in Berlin losgefahren bin, dann von 12:20 Uhr bis 12:49 Uhr an einer Total-Tankstelle in der Schorfheide gehalten habe, dann nach weiteren 17 Minuten Fahrt um 13:06 Uhr an dem Camping-Platz angekommen und 10 Minuten später um 13:16 dort wieder losgefahren bin, um nach weiteren 17 Minuten Fahrt um 13:33 Uhr bei einer Aral-Tankstelle für 20 Minuten zu halten.</p>

<p>Allein aus der Verweildauer von 10 Minuten bei dem Campingplatz kann ich schließen, daß es zwischen mir und dem Betreiber zu keiner Geschäftsbeziehung gekommen ist. Es könnte also so gewesen sein: Ich betrete die Rezeption und sage: "Guten Tag. Ich würde gerne mit meinem Wohnmobil für eine Nacht hier ...", und der Typ an der Rezeption fällt mir ins Wort und sagt: "Verpiß dich!"</p>

<p>Dies würde meine zwei Worte "Unfreundlicher Empfang" und die Nichtexistenz einer Geschäftsbeziehung rechtfertigen, da kann der Anwalt behaupten, was er will. Eine Bewertung kann auch abgegeben werden, wenn keine geschäftliche Beziehung zustande gekommen ist. Die Bewertung muß nur wahr sein.</p>

<p>Bemerkenswert finde ich, daß meine Bewertung über die Zeit sogar 2 Likes erhalten hat, von den Likenden also als hilfreich eingestuft worden ist.</p>

<p>Allerdings denke ich, daß der am Empfang nicht "Verpiß dich" gesagt hat, das hätte ich mir gemerkt. Vielleicht hat er gesagt "Verschwinde." Oder er hat nur unfreundlich geguckt. Oder es war jener Campingplatz, wo ich mal keinen Kaffee bekommen habe, denn an einen Campingplatz, wo ich mal keinen Kaffee bekommen habe, erinnere ich mich sehr gut. Ich kann zwar nicht mit Sicherheit sagen, daß es der von mir bewertete Campingplatz war, doch alle Eckdaten sprechen dafür. Das mit dem Kaffee war so:<br>
Ich spaziere um 13:06 in die Rezeption hinein und sage: "Ich würde gerne für eine Nacht hier mit dem Wohnmobil ...", aber der Typ fällt mir ins Wort: "Anmeldung geht erst ab 14 Uhr". Und ich: "Ah, ok. Dann warte ich mal. Ich würde dann vielleicht einen Kaffee nehmen solange" und der Typ sagt: "Nee. Gibt's nicht."<br>
Soweit wäre ja noch alles gut gewesen, wenn nicht in diesem Augenblick einer reingekommen wäre, offensichtlich einer, der auf dem Campingplatz campt, ein Dauercamper, der zum Typen an der Rezeption sagt: Machste mir mal einen Kaffee? Und der Typ springt auf, stellt eine Kaffeetasse unter die Kaffeemaschine und läßt dem einen Kaffee einlaufen.</p>

<p>Eine Geschäftsbeziehung ist da auch nicht zustandegekommen. Aber die Bewertung "Unfreundlicher Empfang" wäre tatsächlich nicht ganz treffend. Ich müßte in diesem Fall die Bewertung wohl noch einmal überarbeiten, wie auch Google es mir in der Mail nahegelegt hat. Aus "Unfreundlicher Empfang" würde ich "Fremdenfeindlicher Empfang" machen, denn mir als Fremdem, der noch nicht auf dem Campingplatz campt, wird kein Kaffee verkauft. Nichtfremden dagegen schon.<br>
<br>
Es ist jetzt schon ein Weilchen her, daß ich die Mail von Google bekommen habe. In der Mail stand außerdem drin, wenn ich gar nichts unternehme, werden sie die Bewertung einfach löschen. Und was hab ich gemacht? Nichts. Ich denke also, meine Bewertung ist gelöscht worden.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-unfreundlicher-empfang/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-unfreundlicher-empfang/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Solaris</title>
		<description><![CDATA[Auf der Arbeit ist es fast schon ein Running Gag, wenn einer fragt: Läuft das auch auf OpenIndiana?, dem Nischen-Betriebssystem, das wir höchstwahrscheinlich nie einsetzen werden, das aber einen echt putzigen Namen hat. OpenIndiana ist eine Illumos-Distribution, und Illumos ist ein Fork von OpenSolaris, das wiederum die Open-Source-Version von Solaris ist, das selbst ein Abkömmling von Unix System V Release 4 ist, also im Grunde ein echtes Unix, vom Code her sogar echter als FreeBSD und andere BSD-]]></description>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 00:00:25 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441209/solaris.jpeg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441209/solaris.230x0-is.jpeg" width="230"></a>Auf der Arbeit ist es fast schon ein Running Gag, wenn einer fragt: Läuft das auch auf OpenIndiana?, dem Nischen-Betriebssystem, das wir höchstwahrscheinlich nie einsetzen werden, das aber einen echt putzigen Namen hat. OpenIndiana ist eine Illumos-Distribution, und Illumos ist ein Fork von OpenSolaris, das wiederum die Open-Source-Version von Solaris ist, das selbst ein Abkömmling von Unix System V Release 4 ist, also im Grunde ein echtes Unix, vom Code her sogar echter als FreeBSD und andere BSD-Varianten. Die Wikipedia hat einen schönen Artikel über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Unix">Geschichte von Unix</a> mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Unix#/media/Datei:Unix_history-simple.svg">Stammbaum der Unix-Systeme</a>.<br>
OpenIndiana heißt OpenIndiana, da die Firma Sun damals unter dem Codenamen Indiana die Entwicklung einer nutzerfreundlichen OpenSolaris-Distribution verfolgte, was allerdings nach der Übernahme durch Oracle eingestampft wurde. Seitdem wird OpenSolaris von der Community unter dem Namen Illumos weiterentwickelt und das Projekt Indiana als OpenIndiana. Illumos heißt Illumos, weil es etwas wie erleuchtet oder leuchtend bedeutet und damit einen Bezug zum Namen Solaris hat, der nicht mehr verwendet werden kann, weil er geschützt ist und Oracle gehört. Solaris heißt Solaris, weil es etwas wie sonnenbezogen bedeutet und die Firma Sun (deutsch Sonne) ihn als Namen für das Betriebssystem gewählt hatte.<br>
Der Name Solaris hat damit keinen Bezug zu dem Roman Solaris von Stanisław Lem, der 30 Jahre vor dem Betriebssystem erschienen ist.<br>
In Solaris von Lem geht es um einen Planeten namens Solaris, dessen Oberfläche größtenteils aus einem Ozean besteht, von dem die Menschen nach einhundert Jahren Forschung noch immer nicht verstehen, ob es sich bei dem Ozean um eine Form intelligenten Lebens oder etwas anderes Unbegreifbares handelt.<br>
Es ist schwer zu sagen, was besser ist: Solaris von Lem oder Solaris von Sun, weil beide nicht zu vergleichen sind. Mit Solaris von Sun wurden ZFS und DTrace eingeführt, mit Solaris von Lem tiefe philosophische Fragen aufgeworfen.<br>
Ich kann guten Gewissens empfehlen, Solaris von Lem einmal zu lesen und von Sun einmal zu installieren. Ich hab beides getan, Solaris von Sun in Form von OmniOS, danach hab ich Solaris von Lem gelesen und danach den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Solaris_(1972)">Film Solaris von Andrei Tarkowski</a>, der auf dem Roman Solaris von Lem basiert, geschaut.<br>
Die Reihenfolge war vielleicht nicht optimal. Vielleicht wäre es besser so gewesen: erst das Buch, dann der Film, dann das Betriebssystem. Manch einer liest vielleicht nur das Buch und installiert nie das Betriebssystem. Ein anderer schaut nur den Film und noch einer installiert nur das Betriebssystem, ohne jemals von Film und Buch Notiz zu nehmen.<br>
Manch einer interessiert sich auch für gar nichts von allem.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-solaris/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-solaris/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Die heile Welt der Fun Facts</title>
		<description><![CDATA[Fun Facts ist laut Selbstbeschreibung &#x00022;ein neues unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft.&#x00022; Seit dem Start im März habe ich viele Folgen geschaut und häufig nicht verstanden, warum an so vielen Stellen gelacht wurde.
Also beschaffte ich mir eine Eintrittskarte, um einer der Veranstaltungen beizuwohnen, damit ich sehe, wer dort lacht oder ob die Lacher in den Videos nur eingespielt sind.
Das Publikum war gemischt, meiner Einschätzung nach vom 18-]]></description>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:18:05 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tube.funfacts.de/home">Fun Facts</a> ist laut Selbstbeschreibung "ein neues unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft." Seit dem Start im März habe ich viele Folgen geschaut und häufig nicht verstanden, warum an so vielen Stellen gelacht wurde.<br>
Also beschaffte ich mir eine Eintrittskarte, um einer der Veranstaltungen beizuwohnen, damit ich sehe, wer dort lacht oder ob die Lacher in den Videos nur eingespielt sind.<br>
Das Publikum war gemischt, meiner Einschätzung nach vom 18-jährigen Studenten bis hin zur typischen Oma gegen Rechts um die 60. Allerdings fiel auf, daß kaum Besucher zwischen 30 und 50 Jahren zugegen waren, was nahelegt, daß hauptsächlich Eltern mit ihren Kindern oder Kinder mit ihren Eltern hier saßen, je nachdem, wer wen mitgeschleppt hatte.</p>

<p><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441221/ff.842x0-is.jpeg" width="842"></p>

<p>Um es gleich zu sagen, die Lacher in der Sendung waren echt. Die Leute haben tatsächlich an Stellen gelacht, wo es mir schleierhaft war. Im geschnittenen Video der Aufzeichnung wurden die Lacher vielleicht noch etwas optimiert und zurechtgerückt, dennoch authentisch, nur von mir ist kein Mucks dabei, und auch die beiden Omas neben mir haben kein einziges Mal gelacht.<br>
Ich will nicht sagen, daß ich es schlecht fand. Die Atmosphäre und die Stimmung waren angenehm. Die witzigsten Momente, bei denen auch ich schmunzeln konnte, waren jene, wenn die Sprecherin sich verhaspelte und über sich selbst lachen mußte.<br>
Ich sah mich inmitten einer kleinen Gesellschaft, die der Kampf gegen den Klimawandel einte, die die Reichen zum Feind hatte und eine intellektuelle Überlegenheit fühlte. Sie waren versammelt in einer heilen Welt, umrahmt von Brandmauern, in der das Schlechte dahinter mit Fakten beschrieben wurde.<br>
Fiel der Name Habeck, applaudierten sie, fiel der Name Elon Musk, der des reichsten Mannes der Welt, ging ein Raunen durch den Saal, gar leise Buh-Rufe konnte ich vernehmen - somit profitierte auch die kleine Gesellschaft vom Reichtum dieses Mannes - denn gäbe es ihn nicht, gäbe es vielleicht auch Fun Facts nicht.<br>
In meiner Sendung ging es - wie so oft - um den Klimawandel. Technologieoffenheit sei nur eine Umschreibung dafür, weiterhin Verbrenner zu bauen. Die Lobby der Ölmultis stecke dahinter. Es wurde eine Verschwörungstheorie aufgetischt, doch nicht als solche benannt, denn Verschwörungstheorien gehören ins Reich der Dummen. Sie lachten als es um e-Fuels ging - eine Technologie mit miesem Wirkungsgrad, viel zu teuer und daher sowieso aussichtslos. Die Lacher erschlossen sich mir nicht. Warum befaßten sie sich mit etwas, das sich ohnehin nicht durchsetzt? Nicht einmal Elon Musk, der es bezahlen könnte, interessiert sich dafür.<br>
Als ich nach der Veranstaltung wieder draußen in der Realität, in der echten Welt war und auf dem dreckigen U-Bahnsteig auf die U-Bahn wartete, erkannte ich die beiden Omas, die neben mir gesessen hatten, die auch auf die U-Bahn warteten. Sie lachten immer noch nicht.</p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-die-heile-welt-der-fun-facts/</link>
		<guid>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-die-heile-welt-der-fun-facts/</guid>
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		<title>Ein Hotel</title>
		<description><![CDATA[Ich könnte mir die Spiegelungen des Kranes und des Hauses in der Fassade des Hotels stundenlang ansehen ...



... heranzomen und die Figuren in den Fenstern einzeln betrachten.

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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 22:10:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Tube</dc:creator>
		<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich könnte mir die Spiegelungen des Kranes und des Hauses in der Fassade des Hotels stundenlang ansehen ...</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441222/park-inn-3.jpeg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441222/park-inn-3.1180x0-is.jpeg" width="1180"></a></p>

<p style="text-align: center;">... heranzomen und die Figuren in den Fenstern einzeln betrachten.</p>

<p><a href="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441222/park-inn-4.jpeg"><img alt="" class="align_center" src="https://www.uniadmin.de/site/assets/files/4441222/park-inn-4.jpeg" width="1200"></a></p>]]></content:encoded>
		<link>https://www.uniadmin.de/blog/posts/2026-06-ein-hotel/</link>
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